Das Bergische Land aus Sicht der Industrie

Das Bergische Land liegt östlich des Rheins. In den Tälern begann schon früh die Metallverarbeitung: Kohlearbeiter stellten Holzkohle für die Schmiedefeuer aus Holz im dicht bewaldeten Gebiet her, Wasserräder wurden von den Fließgewässern der vielen Bäche getrieben und das nahegelegene Siegerland lieferte Eisen als Rohstoff.

Die Hammerwerke und Mühlen in Bergisches entwickelten bald eine hochspezialisierte Metallbearbeitung. Am bekanntesten waren die Werkzeughersteller in Remscheid und die Messerhersteller in Solingen. Beide Unternehmen konnten ihre Marktposition im starken industriellen Wettbewerb behaupten.

Zwei ehemalige unabhängige Städte im Bergischen Land haben die spektakulärste Geschichte: Elberfeld und Barmen, heute die Bezirke von Wuppertal. Das Wasser der Wupper war sehr gut zum Bleichen von Leinengarnen aus Westfalen geeignet. Da der Inlandsmarkt jedoch sehr begrenzt ist, begannen die Händler zu exportieren. Sie verdienen ihren Lebensunterhalt, weil in Flandern und Frankreich vor allem die Textilindustrie einen „Garnhunger“ entwickelt hat, der schwer zu befriedigen ist.

Bald begann dann auch das Tal der Wupper auch mit der Verarbeitung von Garnen. Weber, Färber und Zwirner schlossen sich den Ständen an und es wurden immer mehr spezialisierte Fabriken und Handwerke geschaffen. Barmen und Elberfeld wurden neben Chemnitz zum „deutschen Manchester“.

Der Farbstoffhändler Friedrich Bayer aus Barmen war an der Herstellung von Farbstoffen beteiligt. Als er neue chemische Prozesse fand, die Kohle als Rohstoff benötigten, suchte er nach einem günstigeren Standort und kaufte die Farbenfabriken von Carl Leverkus in Wiesdorf am Rhein. Dieses Unternehmen fusionierte bald mit den Bayer-Werken. Die Erinnerung an den Gründer der neuen Stadt Leverkusen, das neue Hauptquartier des Unternehmens, ist erhalten geblieben.

Und wie steht es heute wirtschaftlich um die Region?

Die Wirtschaft der Region zeichnet sich unter anderem durch den Automobilsektor, den Elektrizitätssektor, die Metallindustrie und auch durch Ressourceneffizienz aus. Aber auch traditionelle Industrien wie Oberflächentechnik und Elektrolyse sind bis heute das Herz der regionalen Wirtschaft. Erfurt Raufasertapete, Solinger Klingen, Vorwerk und Zwilling sind nur einige der bekanntesten Namen.

Ein Überblick über die Stadt Bonn

Bonn hat eine bewegte Vergangenheit: Zwischen 1949 und 1990 war es nicht nur die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland, sondern hat auch eine mehr als 2000jährige Geschichte. Damit ist die Stadt eine der ältesten in Deutschland, wo sich Deutsche und Römer niederließen.

1770 wurde in Bonn ein Künstler geboren, der die Musikgeschichte schrieb: Ludwig van Beethoven wurde zu Hause in der Bonngasse geboren. Deshalb ist Bonn auch heute noch als Beethovenstadt bekannt, und das Hinterhaus in der Innenstadt ist längst ein Wallfahrtsort für Musikliebhaber aus aller Welt.

Heute ist das Beethovenhaus ein Museum mit der größten Beethoven-Sammlung der Welt. Einmal im Jahr würdigt die Stadt ihren berühmten Sohn mit der Organisation des Beethoven-Festivals, das durch Beethovens außergewöhnliche Leistungen Weltruhm erlangt hat.

Der mächtige Bonner Münster

Neben Beethovens Haus sind auch viele andere Gebäude der Stadt am Rhein einen Besuch wert. Im Herzen der Stadt befindet sich der Bonner Dom, der auf den Gräbern der Märtyrer zweier Stadtpatrone errichtet wurde: Kasiah und Florentius.

Der mächtige Bonner Dom, der im Laufe der Jahrhunderte stetig gewachsen ist, gilt heute als europäisches Denkmal, dessen besonderes Juwel der mittelalterliche Kreuzgang ist. Das heutige Gebäude stammt hauptsächlich aus Wohnungen aus dem 11. bis 13. Jahrhundert.

Romanische und gotische Elemente verbinden sich zu einer seltenen Harmonie im Dom. Die Möbel, die größtenteils aus der Barockzeit, dem Ende des letzten Jahrhunderts und unserem Jahrhundert stammen, sind gut in den Raum integriert und verleihen der Basilika eine eigene Atmosphäre.

Rokoko Rathaus

Ein weiteres architektonisches Juwel der Stadt ist das alte Rathaus am Marktplatz in Bonn. Sie wurde um 1780 im Rokokostil fertiggestellt. Das dreigeschossige Gebäude mit einer goldenen Treppe zum Marktplatz war Schauplatz vieler wichtiger Veranstaltungen.

Theodor Heuss, Charles de Gaulles, John F. Kennedy, Königin Elisabeth II. und Michail Gorbatschow haben hier bereits gesprochen. Heute dient sie als Amtssitz des Bürgermeisters und als repräsentative Stadt.

Die Heilige Treppe Kreuzberg ist ein ganz besonderes Gebäude in Bonn, das als Synthese der spätbarocken Kunst aus Architektur, Skulptur und Malerei gilt. Die Treppe von 1751 ist einzigartig im Rheinland, denn religiöse Treppen waren in Bayern beliebter.

Bonn ist auch Universitätsstadt

Seit dem 19. Jahrhundert ist die Universität Bonn eine der wichtigsten Universitäten in Deutschland und ihre Bedeutung zeigt sich im Hauptgebäude der Universität: Seit 1818 profitiert die Philosophische Fakultät von der ehemaligen Palastwahlresidenz, die im 13. Jahrhundert ursprünglich die ständige Residenz der Kölner Erzbischöfe war.

Nach mehreren Zerstörungen wurde das Schloss mehrmals umgebaut und besticht immer noch durch seine schöne Architektur, den Hofgarten mit Blick auf die Siebener Berge und den langen Ostflügel, der sich fast bis zum Rhein erstreckt.

Ein hohe Dichte an Museen

Die städtischen Museen sind auch an den Geist der Geistes- und Kunstwissenschaften angepasst. Eines der beliebtesten Museen ist das Haus der Geschichte, in dem die Besucher die deutsche Geschichte von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart verfolgen können.

In der Bundeskunsthalle finden Wechselausstellungen von internationaler Bedeutung statt. Weitere Museen treffen sich im Bonn Museum Mijl entlang des Bonner Magistrals.

Wunderschöne Naturlandschaft

Neben Kunst und Kultur beeindruckt auch die beeindruckende Naturlandschaft rund um Bonn. Die Stadt ist das Tor zum mittleren Rheintal und zeigt sich von ihrer romantischen Seite.

Im gebirgigen Rheintal verbinden sich Felsen, bewaldete Hänge und Weinterrassen mit Burgen und mittelalterlichen Städten am Ufer des größten deutschen Flusses.

Vor Jahrhunderten kamen Künstler und Schriftsteller hierher, um ihre Eindrücke in Gedichten und Gemälden festzuhalten und so das Konzept der „Rheinland – Romantik“ maßgeblich zu beeinflussen. Der deutsche Naturforscher Alexander von Humboldt ging so weit, dass er das Siebengebirge an der Grenze zu Bonn als „das achte Weltwunder“ bezeichnete.

Der Altenberger Dom – ein sakrales Highlight

Eine Reise durch die Vergangenheit: Der Altenberger Dom befindet sich seit dem 13. Jahrhundert im Bergischen und ist heute ein Zentrum für Kirchenmusik. Er ist ein unglaublich schönes, beeindruckendes und einfach nur fantastisches Gebäude, das man im Prinzip gar nicht oft genug bestaunen kann. Es verwundert daher nicht, dass das Bauwerk denkmalgeschützt ist, solche Hinterlassenschaften unserer Vorfahren sollten schließlich gut erhalten bleiben.

Umgeben von grünen Wiesen und Wäldern, auf der Westseite des Bergischen Landes steht ein beeindruckendes christliches Gebäude: Der Altenberger Dom, auch Bergischer Dom genannt, gehört seit dem 13. Jahrhundert zur Gemeinde Odenthal. Das Zisterzienserkloster, zu dem auch der Dom gehört, stammt aus dem Jahr 1133.


Das imposante gotische Gebäude ist bis heute erhalten geblieben: Das um 1400 erbaute Westfenster, das das himmlische Jerusalem darstellt, ist das größte Fenster der Kirche nördlich der Alpen. Vor dem schönen Fenster ist die Kathedrale auch sehr einfach, wie es die Standards des Ordens der Zisterzienserreform verlangen.

Von katholischen und protestantischen Gläubigen genutzt, hat sich der Dom heute auch als Zentrum für Kirchenmusik etabliert. Mehr als hundert Konzerte ziehen jedes Jahr viele Besucher an. In der Kirche können Interessierte viel über die Adelsfamilien der Herzöge und Grafen von Bergamo und über die lange Geschichte des Klosters erfahren, dank der vielen hohen Gräber und Grabsteine der weltlichen und kirchlichen Fürsten.


Im Altenberger Dom können Besucher bei einer Führung durch die Kirche mehr Details erfahren. Einige dieser Dienstleistungen sind an Samstagen und Sonntagen kostenlos. Zusätzlich zu den Führungen unterstützt Sie ein Audioführer bei Ihrem Besuch. Der Altenberger Dom ist ebenfalls fußläufig erreichbar und damit ein ideales Ausflugsziel für Menschen mit Behinderungen.

Der Dom hat sogar täglich von 08:00-18:00 Uhr geöffnet, so dass man sich seine Zeit prinzipiell frei einteilen kann für einen Besuch des Monuments. Es finden von Februar bis Dezember auch Führungen statt. Samstags sind diese 11.00 Uhr zu erleben, an Sonntagen und auch an Feiertagen finden diese 12.45 und 15:30 statt.

Das Bergische Land – ein Paradies

Ein grünes Paradies direkt östlich von Köln: Das Bergische Land lockt mit seiner unberührten Natur und dem typischen Altstadtidyll Bergisches.

Das Bergische Land beginnt direkt vor den Toren Kölns und auch hier gibt es den berühmtesten Blick auf einen Dom: Der Altenberger Dom, auch bekannt als „Bergischer Dom“, befindet sich im Bergischen Odenthal. Aber es ist nicht nur einen Besuch wert.

Auch die vielen kleinen Dörfer mit ihren historischen Zentren sind einen Besuch wert. Natürlich gibt es in der Region auch ausgezeichnete Wanderwege und trotz der Bergkulisse können Sie an vielen Orten bequem radeln.

Ein Paradies für Wanderer

Der Bergische Weg verbindet das Ruhrgebiet mit dem Königswinter bei Bonn und durchquert das Bergische Land einst vollständig. Der Bergische Weg ist eine Ringstraße durch die Region.

Der Bergische Panoramasteig ist eine Ringstraße durch die Region. Die Bergischen Streifzüge sind für Tages- oder Halbtageswanderungen konzipiert. Auf 24 verschiedenen Routen können Wanderer in die Tradition und Geschichte der Bergischen Streifzüge eintauchen.

Unzählige Radwege

Aber nicht nur Wanderer, sondern auch Radfahrer können das Land der Bergischen entdecken – und das überraschend komfortabel, ohne große Steigungen. Möglich wird dies durch neue Bahnlinien wie den Bergischen Panorama-Radweg oder die Balkanroute.

Mit der Fünf-Wege-Wassertour können Radfahrer fünf für das Bergische typische Stauseen erreichen – schließlich ist es die Region mit den meisten Stauseen in Europa. Viele dieser Stauseen werden nicht nur für Trinkwasser, sondern auch für den Wassersport genutzt.

Idyllische Städtchen im Fachwerkstil

So wie die Dämme typisch für die Bergische Region sind, so sind auch die Häuser aus Holz und Schiefer, die noch heute an vielen Orten und Städten zu finden sind.

Ein besonders gutes Beispiel dafür ist die Wermelskirche. Aber auch Hückeswagen, bekannt als „Perle des Dorfes Bergisches“, oder Gummersbach mit seinen alten historischen Städten, strahlt noch heute den wahren Charme von Bergisch aus.

Die Bergische Kaffeetafel

Wenn Sie die typische bergische Küche probieren möchten, sollten Sie die bergische Tafel nicht verpassen. Es wird in zahlreichen Cafés und Restaurants der Region angeboten.16

Quelle: Bergisches Land schönste Orte

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