Karl-Josef Laumann, der nordrhein-westfälische Arbeitsminister, besuchte kürzlich Lüttringhausen in Dirostahl, einem traditionellen Stahl-, Walz- und Hammerwerk, das für sein Engagement in der Berufsausbildung trotz schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen bekannt ist.
Der Besuch war Teil von Laumanns ausgedehnter Tour durch NRW zur Bekämpfung des regionalen Fachkräftemangels, bei der Dirostahls proaktiver Ansatz zur Entwicklung von Arbeitskräften vorgestellt wurde. Das Unternehmen mit 450 Mitarbeitern, das durch den Gewinn des Bergischen Ausbildungspreises bekannt wurde, ist ein Beispiel für das Engagement zur Förderung von Fachkräften in der Branche.
Kontinuierliches politisches Engagement
Hochrangige Beamte wenden sich häufig an Unternehmen wie Dirostahl, wenn es um die wirtschaftlichen Herausforderungen in NRW geht. Während einer Wahlkampftour im Jahr 2022 hat NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst mit dem in Lüttringhausen ansässigen Unternehmen über die staatliche Unterstützung für energieintensive Industrien gesprochen, die von der durch den Ukraine-Krieg verursachten Energiekrise betroffen sind. Diese Besuche unterstreichen die enge Verbindung zwischen der NRW-Regierung und den Unternehmen, die sich bemühen, die regionale wirtschaftliche Vitalität inmitten von Widrigkeiten zu erhalten.
Stärkung der dualen Berufsausbildung
Ein zentrales Thema des jüngsten Besuchs Laumanns war die Stärkung der dualen Berufsausbildung. Wir wollen die duale Berufsausbildung stärken“, sagte er und betonte die Notwendigkeit von Arbeitskräften, die den sich wandelnden Anforderungen der Industrie gerecht werden. Obwohl eine höhere Zahl junger Menschen in NRW inzwischen eine Lehre statt eines Studiums absolviert, bleibt der Übergang für einige eine Herausforderung.
Viele Absolventen müssen mehrere Jahre in Übergangsklassen verbringen, bevor sie in das Berufsleben eintreten können. Laumann sprach sich für eine bessere Integration von Arbeit und Lernen aus und schlug eine verstärkte Unterstützung durch Berufsschulcoaches vor, um jungen Menschen zu helfen, sinnvolle Praktika zu finden.
Dirostahls proaktiver Einstellungsansatz
Trotz seiner Ausbildungsbemühungen hat Dirostahl im Laufe der Jahre mit einem stetigen Rückgang der Bewerberzahlen zu kämpfen. Geschäftsführer Markus Lüke und sein Team haben darauf reagiert, indem Ihr euch aktiv in der Gemeinde engagiert und regelmäßig an Jobmessen und Schulveranstaltungen teilnehmt, um potenzielle Bewerber zu gewinnen.
Damit soll Dirostahl als attraktiver Arbeitgeber positioniert und seine Rolle bei der Ausbildung der nächsten Generation von Fachkräften für die Branche gestärkt werden.
Diese Initiative zeigt, dass Dirostahl sich kontinuierlich für die berufliche Bildung einsetzt, um sich an die sich verändernde Arbeitskräftedynamik anzupassen und einen Beitrag zu den allgemeinen Zielen der NRW-Wirtschaftsstrategie zur Bekämpfung des Fachkräftemangels zu leisten.

